Stellen Sie sich folgendes Bild vor.
Von jedem Tag Ihres Lebens hängt am Ende ein Bild im Museum Ihres Lebens. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 77 Jahren ergibt das 28200 Tage und somit genau so viele Bilder in Ihrem persönlichen Lebensmuseum. Dieses Museum würde also alles abbilden was sie in Ihre Leben bewirkt haben, wie Sie gelebt haben, womit Sie Ihre Zeit verbracht haben.
28200 durchschnittliche Lebenstage! Wie viele davon haben Sie schon gelebt? Wie viele davon waren gute Museumstage? So betrachtet ist das Leben einfach zu kurz, um zu viele Tage mit Dingen und Aktivitäten zu verbringen, von denen wir letztendlich nicht möchten, dass sie im Museum unsres Lebens gezeigt werden.
Wenn Sie nun 80 Prozent Ihrer Zeit mit etwas verbrächten, das Ihnen nicht gefällt, dann wären 80 Prozent des Museums genau damit gefüllt.
Wenn Sie zwar gerne in der Natur unterwegs wären, viel Zeit mit Ihren Partnern und Ihren Kindern verbringen und das Leben genießen möchten, aber all dem nur 3 Prozent Ihres Lebens widmen, dann wären letztendlich auch nur 3 Prozent Ihres Museums damit gefüllt, wahrscheinlich irgendwo am Rand, im hintersten Raum, wo nur wenige BesucherInnen hinkommen.
Denken Sie sich in dieses Bild hinein! Nehmen wir an Sie gehen am Ende Ihres Lebens durch Ihr Museum. Wie würde Ihr Museum aufgrund Ihres bisherigen Lebens aussehen? Wie fühlen Sie sich dabei?
Damit das Museum Ihres Lebens ein interessantes, freudvolles, spannendes Museum, wird sollten Sie sich täglich die Frage stellen: Ist heute ein guter Museumstag?